Herzlich Willkommen!

Am Ostermontag stiegen sechs Internatsschüler/innen der Schulfarm Insel Scharfenberg in ein Flugzeug nach Litauen und leiteten damit die zweite Runde des Austausches mit dem dortigen Juliaus-Janonio-Gymnasium ein. Schon am Flughafen wurden wir von der Schulleitung Herrn Budraitis herzlichst empfangen und quer durch das Land zu den Gastschülern gefahren. Einen ausführlichen Bericht finden Sie unter der weiterführenden Link.

padekaLitauen

Den Internatsschülern und -Schülerinnen fiel schnell auf, dass Litauen ein sehr kleines Land mit wenig dichtbevölkerten Städten ist. Doch erfuhren sie schon mit ihren ersten Bekanntschaften, dass die Herzen der dort lebenden Menschen umso größer sind. Die Gastfreundschaft und der Stolz auf das Hervorbringen eigenverantwortlicher Fähigkeiten waren stets allgegenwärtig.

Gemeinsam wurden Lieder gesungen, traditionelle Tänze getanzt sowie landestypische Speisen gegessen und viele Sehenswürdigkeiten gezeigt.

In Šiauliai ist die Kathedrale St. Peter das höchstgelegene Gebäude. Sie bildet gleichzeitig das Zentrum der viertgrößten Stadt Litauens. Die enge Verbundenheit zum Christentum und den Traditionen des Heimatlandes wird im Alltag immer wieder deutlich. Hier zeigten sich zu verarbeitende Unterschiede in Bezug auf das Leben in Berlin. Auch wenn es auf der Insel Scharfenberg Traditionen gibt, so sind die Glaubensrichtungen der Menschen verschieden ausgeprägt. Der Stolz auf die Heimat wird weniger extrovertiert ausgelebt. Am meisten beeindruckt waren die Internatsschüler/innen von der allgegenwärtigen Gastfreundschaft und dem Mitgefühl der Gastfamilien. Sie waren überrascht und verblüfft von der Güte und dem Vertrauen, welches ihnen von Menschen entgegengebracht wurde, die sie zuvor noch nie gesehen hatten.

Nach einer Woche gingen die Internatsschüler/innen schweren Herzens und dem Wissen neue Bekanntschaften geschlossen zu haben. Lange noch unterhielten sie sich über die Güte und das Mitgefühl der Gastfamilien. Sie sind sich sicher, dass diese Eigenschaften mehr Präsenz in ihrem zukünftigen Leben einnehmen sollen.

Dass wir diese wichtigen und prägenden Erfahrungen machen konnten verdanken wir der Technischen Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft sowie der Stiftung West-Östliche Begegnungen, welche uns finanziell und organisatorisch unterstützten.

Großer Dank gilt auch den Schülern des Juliaus-Janonio-Gymnasiums und deren Lehrerinnen, ohne die dieser Austausch nicht zustande gekommen wäre.

Nach oben»