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Prof. Dr. David MacMillan sprach auf Englisch am 29.9.2015 um 13.00 Uhr über: “Using Light to Invent New Chemical Reactions, Using New Chemical Reactions to Invent Medicine”.

Diese Veranstaltung richtete sich an die Schüler der Grund und Leistungskurse Chemie in der Oberstufe und die interessierten Kollegen.

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David MacMillan kommt aus Schottland, studierte an der University of Glasgow und wurde an der University of California promoviert. Als Post-Doktorand war er an der Harvard University. 1998 wechselte er an die University of California und 2000 an das California Institute of Technology, an dem er 2004 Professor wurde. Seit 2006 ist er Professor an der Princeton University und dort Direktor des Merck Center of Catalysis. Er entwickelte neue Methoden in der enantioselektiven (asymmetrischen) Katalyse mit Anwendung auf die Synthese einer Reihe von Naturprodukten. David MacMillan ist Fellow der Royal Society und gehört der American Academy of Arts and Sciences an. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen. 2015 wurde ihm der Ernst Schering Preis zugesprochen.

Die Schulfarm Scharfenberg dankt der Schering-Stiftung und ihrer neuen Wissenschaftlichen Programmleiterin Frau Dr. Katja Naie herzlich für ihre freundliche Unterstützung.

 

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Am 20.05.2015 um 10.00 Uhr liest Sibylle Lewitscharoff (Georg-Büchner-Preis 2013) aus ihrem Roman "Blumenberg", der im Jahr 2012 erschien. Lothar Müller schreibt in der  "Süddeutsche[n] Zeitung" über die Autorin, sie habe »das alte Bündnis von romantischem Roman und Philosophie glänzend erneuert.«
Es geht in diesem Roman um den Philosophen Hans Blumenberg (1920 - 1996, Professor an der Universität Münster), dem im Mai 1982 in seinem Arbeitszimmer ein Löwe erscheint. Diese Erscheinung erinnert an den Kirchenvater Hieronymus, der oft mit einem Löwen abgebildet wird. So zeigt beispielsweise einer der drei  Meisterstiche Albrecht Dürers aus dem Jahr 1514 dieses Motiv. In diesem Zusammenhang wird sich Frau  Lewitscharoff mit "Formen der Erkenntnis aus Nähe und Distanz" auseinandersetzen. Wir danken der Schering Stiftung für die großzügige Unterstützung dieser Veranstaltung.                             Dr. Harald Paland

 

 

 

Frau Prof. Dr. Magdalena Götz sprach am 24. September über "Stammzellen im Gehirn, wie Nervenzellen wieder ersetzt werden können". Sie studierte in Heidelberg Philosophie, in Tübingen Biologie und wurde am dortigen Max-Planck-Institut mit einer Arbeit über die Entwicklung des Nervensystems promoviert. Sie forschte in der Folge als Postdoctoral Fellow in London und als Postdoctoral Scientist in Harlow. 2004 wurde sie Direktorin des Instituts für Stammzellforschung am Helmholtz Zentrum in München und ist Inhaberin des Lehrstuhls für Physiologische Genomik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Magdalena Götz arbeitet über die Zellarten des Gehirns. Das Gehirn besteht zu etwa 10% aus den Nervenzellen, die für die Informationsverarbeitung zuständig sind. Man dachte, dass diese Nervenzellen nach der Geburt nicht mehr neu gebildet werden. Zu 90% besteht das Gehirn aus den Gliazellen, denen in der Tradition nur eine Stütz- und Ernährungsfunktion zugeschrieben wurde. Frau Götz hat zeigen können, dass Gliazellen prinzipiell die Eigenschaft von Stammzellen haben, die auch im erwachsenen Gehirn neue Nervenzellen bilden können. Sie hat molekulare Schalter identifiziert, die die Entwicklung von Nervenzellen aus Gliazellen evozieren. Diese Transkriptionsfaktoren sind grundsätzlich in der Lage Gliazellen nach einer Gehirnverletzung zur Bildung neuer Nervenzellen anzuregen. Diese Arbeiten zur Erforschung der molekularen Grundlagen der Gehirnentwicklung sind wegweisend für neue therapeutische Ansätze in der Neurologie.

Die Schulfarm Scharfenberg dankt der Schering-Stiftung und ihrer Direktorin, Frau Dr. Kießling, herzlich für ihre freundliche Unterstützung.PrfDrMGFrau  Prof. Dr. Götz beim Vortrag

Die Schülerinnen und Schüler der Schulfarm bedanken sich bei Frau Prof. Dr. Götz

Frau Prof. Dr. Götz im Gespräch mit Herr Dr. Paland, dem Organisator der Veranstaltung

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